David Höpfner wurde in Frankfurt am Main geboren und wuchs vor den Toren der Stadt im Taunus auf. Geprägt von den dunklen Wäldern seiner Heimat und dem urbanen Umfeld Frankfurts entwickelte sich seine Vorliebe für das kontrastreiche und raue in der Fotografie.

Seine freien Arbeiten sind geprägt von Melancholie, Sehnsucht und der Suche nach dem Verborgenen unter der Oberfläche. Sie erzählen aber auch immer eine Geschichte, die jedoch viel Freiraum für eigene Interpretationen und Empfindungen lässt.

Mittlerweile lebt und arbeitet David in München. Er ist Member des BFF und arbeitet, neben seinen freien Strecken, für diverse Agenturen und Kunden in Europa, sowie für Forschungsprojekte im In- und Ausland.

ERWIN OLAF von Erwin Olaf

Das Buch des niederländischen Fotografen Erwin Olaf mit dem gleichnamigen Titel zeigt einen Querschnitt der Arbeiten des Fotografen von der Serie “Chessmen“ aus dem späten 1980er Jahren bis zum “Palm Springs project“ von 2018.

Die Arbeiten von Erwin Olaf wirken statisch und inszeniert, jedoch hinterlassen sie den Betrachter meist in einer inneren Unruhe. Er nutzt Stereotype und Klischees in seinen plakativ makellosen Werken, um zeitaktuelle Themen wie Selbstbestimmung und Gleichberechtigung zu behandeln.

RESTRICTED AREAS von Danila Tkachenko

“Restricted Areas“ ist ein Projekt des russischen Fotografen Danila Tkachenko und zeigt das utopische Streben nach technischem Fortschritt.

Auf seiner Reise durch die Überreste der einst mächtigen Sowjetunion zeigt er die verlassenen

Orte die einst für das Streben nach einer technischen Vormachtstellung standen und die heute zusammen mit ihrer Ideologie obsolet geworden sind.

Die minimalistische Präsentation der Orte, in der Schneelandschaft des Winters, bringt die Spannung zwischen der Faszination, die diese Orte Ausüben und ihrer Trostlosigkeit perfekt zum Ausdruck.

Die Vergänglichkeit der menschlichen Bestrebungen wird so für den Betrachter greifbar.

BENEATH THE ROSES von Gregory Crewdsons

Gregory Crewdsons Buch Beneath the Roses erzählt von Menschen in der amerikanischen Kleinstadt. Geprägt von Melancholie und Tristesse zeigt er Momente des Unglücks und der Verzweiflung.

Seine Bilder spiegeln nur einen Augenblick im Leben wider, trotzdem oder gerade deshalb, zeigen Sie den Schmerz der Situation bis aufs tiefste.

Faszinierend sind Crewdsons Inszenierungen, da diese, obwohl sie perfekt organisiert und geplant sind, trotzdem wie ein zufälliger Blick durch einen unbeteiligten Beobachter wirken.

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